Donnerstag, 23. Februar 2006
Sonntag, 12. Februar 2006
Berlinale 12.02.2006
Was für ein Kinotag. Nachdem ich wieder gut eineinhalb Stunden in der Schlange stand, um zwei Karten für morgen zu bekommen, gab es in der Urania den deutschen Wettbewerbsbeitrag Elementarteilchen zu sehen. Ach Herrje. Ich frage mich warum deutsche Filme immer so langweilig und uninteressant sein müssen. Die Schauspieler waren bis auf Hernn Ulmen, dem man seine Rolle als genialen Wissenschafler einfach nicht abnimmt, alle okay. Es gab einige lustige Szenen, die Kameraarbeit war solide, aber leider gab es nie einen Moment indem ich dachte wow das berührt mich oder beeindruckt, es war so ein plätschernen Bach, der irgenwann im Meer unbedeutend endet. Wär ich lieber schön frühstücken gegangen.
Aber dann!
Ein Spitzenfilm, den ich gerade noch so zeitlich erreicht habe (beim Hinsetzen ging das Licht aus) und erst ausfallen lassen wollte, da ich solchen Hunger hatte. Aber was dann kam war das Highlight des Tages: Bakushû ein japanischer Film aus den 50er Jahren. Superschöne Schwarzweissbilder, toller Schnitt, gute Regie, kein Moment langweilig, sehr beeinduckend.
Direkt im Anschluß gabs noch Passolinis Viaggio in Italia der war auch sehr gut, wenn auch nicht so umwerfend wie der Film zuvor. Direkt hinter mir saß übrigens Isabella Rosselini, die einen kleinen Kurzfilm über ihrene Vater zeigte: My Dad Is 100 Years Old
Mittagspause
Nach der Nahrungsaufnahme habe ich mich für ca. 30 Min. in der Firma ausgeruht (zum Glück stehen da ein paar bequeme Sofas...).
Dann ging der Tag mit Robert Altmans Wettbewerbsbeitrag A Prairie Home Companion zu Ende. Ein Film über die Letzte Folge einer Werbe-Country-Western-Musiksendung. Ganz nett, aber die Kamera hat sich für etwas zuviel bewegt. Das fiel besonders auf, weil ein Paar Minuten früher noch Passolini zitiert wurde der sich über unsinnige Kamerabewegungen aufgeregt hat... Ich bin mir auch nicht sicher, ob das jetzt große Filmkunst war, oder eine abgefilmte Radiosendung in Farbe... aber war schon ein schöner Film.
Den chinesischen um 22:30 habe ich dann wegen großer Erschöpftheit ausfallen lassen.
Aber dann!
Ein Spitzenfilm, den ich gerade noch so zeitlich erreicht habe (beim Hinsetzen ging das Licht aus) und erst ausfallen lassen wollte, da ich solchen Hunger hatte. Aber was dann kam war das Highlight des Tages: Bakushû ein japanischer Film aus den 50er Jahren. Superschöne Schwarzweissbilder, toller Schnitt, gute Regie, kein Moment langweilig, sehr beeinduckend.
Direkt im Anschluß gabs noch Passolinis Viaggio in Italia der war auch sehr gut, wenn auch nicht so umwerfend wie der Film zuvor. Direkt hinter mir saß übrigens Isabella Rosselini, die einen kleinen Kurzfilm über ihrene Vater zeigte: My Dad Is 100 Years Old
Mittagspause
Nach der Nahrungsaufnahme habe ich mich für ca. 30 Min. in der Firma ausgeruht (zum Glück stehen da ein paar bequeme Sofas...).
Dann ging der Tag mit Robert Altmans Wettbewerbsbeitrag A Prairie Home Companion zu Ende. Ein Film über die Letzte Folge einer Werbe-Country-Western-Musiksendung. Ganz nett, aber die Kamera hat sich für etwas zuviel bewegt. Das fiel besonders auf, weil ein Paar Minuten früher noch Passolini zitiert wurde der sich über unsinnige Kamerabewegungen aufgeregt hat... Ich bin mir auch nicht sicher, ob das jetzt große Filmkunst war, oder eine abgefilmte Radiosendung in Farbe... aber war schon ein schöner Film.
Den chinesischen um 22:30 habe ich dann wegen großer Erschöpftheit ausfallen lassen.
Freitag, 10. Februar 2006
Berlinale 10.02.2005
Heute war der erste Morgen an dem Schlange stehen angesagt war. Die Counter öffnen um 8:30 Uhr ich war um 8:00 da. Im Innenraum war schon alles voll und niemand wurde mehr reingelassen. Ich stand als zweiter vor dem Gebäude, na prima. Dafür konnte ich hautnah miterleben was sich so an der Eingangstür mit den Einlassern alles abspielt. Mehrere Typen Mensch konnte man beobachten:
-den netten Profi, der sich einen Tagesplan holt und sich dann brav in die Schlange stellt.
-den redseligen Profi, der sich ausserdem noch erkundigt, wann sich die ersten angestellt haben, um am nächsten morgen pünktlich da zu sein.
-den Amateur der glaubt er könne einfach reingehen, da er ja eine Akkreditierung hat, nur leider haben tausende Menschen so eine blaue Plastikkarte und davon stehen auch schon die meisten in der Schlange.
-ältere Damen, die damit drohen, dass bei Herrn Koslik wieder Beschwerden eingehen werden, weil das ja alles so lange dauert (Sie war einfach zu spät)
-VordränglerInnen, die jemanden 20m vor Ihnen in der Schlange kennen und sich ja mit diesen Personen unbedingt unterhalten müssen.
-Dann gibts noch die Leute, die sich über den Vordrängler aufregen und diskutieren, was aber nichts bringt. Vielleicht hilft ja Gewaltandrohung :) Oder man könnte den Ausweis vom Hals reissen (dieses Jahr fallen die Bänder immer vom Hals, da der Verschluß nichts taugt) und im hohen Bogen wegwerfen.
-Den routinierten Profi, der sich einfach nur anstellt, sich mit Vorder- und Hintermann/frau unterhält, gute Musik (Pavement) hört und das alles schon von den Jahren zuvor kennt und einfach ruhig bleibt, weil es eh nichts hilft sich aufzuregen.
Und es hat sich gelohnt habe vier von fünf Wunschkarten für Samstag den 11.02. bekommen:
Syriana
En Soap
The Science of Sleep
The New World
Heute guck ich:
Snow Cake
Zur Chronik von Grieshuus
Slumming
-den netten Profi, der sich einen Tagesplan holt und sich dann brav in die Schlange stellt.
-den redseligen Profi, der sich ausserdem noch erkundigt, wann sich die ersten angestellt haben, um am nächsten morgen pünktlich da zu sein.
-den Amateur der glaubt er könne einfach reingehen, da er ja eine Akkreditierung hat, nur leider haben tausende Menschen so eine blaue Plastikkarte und davon stehen auch schon die meisten in der Schlange.
-ältere Damen, die damit drohen, dass bei Herrn Koslik wieder Beschwerden eingehen werden, weil das ja alles so lange dauert (Sie war einfach zu spät)
-VordränglerInnen, die jemanden 20m vor Ihnen in der Schlange kennen und sich ja mit diesen Personen unbedingt unterhalten müssen.
-Dann gibts noch die Leute, die sich über den Vordrängler aufregen und diskutieren, was aber nichts bringt. Vielleicht hilft ja Gewaltandrohung :) Oder man könnte den Ausweis vom Hals reissen (dieses Jahr fallen die Bänder immer vom Hals, da der Verschluß nichts taugt) und im hohen Bogen wegwerfen.
-Den routinierten Profi, der sich einfach nur anstellt, sich mit Vorder- und Hintermann/frau unterhält, gute Musik (Pavement) hört und das alles schon von den Jahren zuvor kennt und einfach ruhig bleibt, weil es eh nichts hilft sich aufzuregen.
Und es hat sich gelohnt habe vier von fünf Wunschkarten für Samstag den 11.02. bekommen:
Syriana
En Soap
The Science of Sleep
The New World
Heute guck ich:
Snow Cake
Zur Chronik von Grieshuus
Slumming
Mittwoch, 8. Februar 2006
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